1. Was fasziniert Sie am Tennis?
Der Kampf zwischen zwei Athleten, die an Ihre Leistungsgrenze gehen – das liebe ich. Zudem ist es faszinierend, bei diesem Eins-gegen-Eins-Sport zu sehen, wie sich die körperliche und geistige Verfassung während des Spiels entwickelt und verändert. Tennis brachte einige der größten Ikonen des Sports hervor: Laver, Borg, Connors, McEnroe, Becker, Edberg, Sampras oder Agassi. Diese Männer lieferten sich faszinierende Duelle, die in den Stadien weltweit tausende Zuschauer begeisterte. Und denkt man an Federer und Nadal ist das auch heute noch so. Als Amateurspieler weiß ich, wie schwer es ist, Leistung auf hohem Niveau konstant zu erbringen. Deswegen sind diese Jungs so großartige Sportler – denn beim Tennismatch gibt es keinen Raum, um sich zu verstecken oder zu verschnaufen.
2. Welches war das beste Spiel, dass Sie je gesehen haben?
Ohne Zweifel das Wimbledon Halb-Finale zwischen Björn Borg und Vitas Gerulaitis 1977. Als es schon langsam Dunkel wurde, trieben sich die Spieler immer noch gegenseitig an ihre Grenzen, bis Borg das Spiel schließlich mit 8-6 im fünften Satz gewann. Das diesjährige Wimbledon-Finale zwischen Roger und Rafa kam für mich knapp danach.
3. Welche Aufgabe haben Sie bei der ATP?
Ich bin der CEO der ATP in Europa.
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