Travel the Tour

Travel the Tour
Wer schon immer einmal alle ATP-Turniere auf einen Blick sehen wollte, der ist bei Travel the Tour auf der ATP-Seite genau richtig. Die interaktive Karte bietet nicht nur Infos zu den Turnieren, sondern auch zu den Städten, Hotels und vielem mehr. Viel Spaß bei der Entdeckungsreise.

Galerie: Tennis meets Thaiboxen

Jo-Wilfried Tsonga
Am Rande der Thailand Open in Bangkok hatten die ATP-Spieler Jo-Wilfried Tsonga (F), Tomas Berdych (CZ), Philipp Petzschner (D) die Gelegenheit mit dem thailändischen Tennishelden Paradorn Srichaphan und den zwei olympischen Thaiboxing-Goldmedaillengewinnern in den Ring zu steigen. Die Boxer führten die Tennisspieler ins “Muay Thai Boxing” ein.

Jo-Wilfried Tsonga, der ja schon öfter Kontakt zum Boxsport hatte, war begeistert: “Es war ein großer Spaß, ich habe das sehr genossen. Champions aus anderen Sportarten zu treffen ist immer beeindruckend. Außerdem mag ich Thailand: hier ist jeder freundlich und respektvoll, die Gastfreundschaft ist großartig und das Land sehr schön.”

Für den Tschechen Tomas Berdych war es die erste Berührung mit dem Boxen thailändischer Provinienz: “Es war eine gute Erfahrung, aber ich bleibe dann doch lieber beim Tennisschläger…”

Da sind wir dann doch beruhigt!
Alle Fotos: (c) Thailand Open

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Drei Fragen an… Andy Anson

Andy Anson ATP1. Was fasziniert Sie am Tennis?
Der Kampf zwischen zwei Athleten, die an Ihre Leistungsgrenze gehen – das liebe ich. Zudem ist es faszinierend, bei diesem Eins-gegen-Eins-Sport zu sehen, wie sich die körperliche und geistige Verfassung während des Spiels entwickelt und verändert. Tennis brachte einige der größten Ikonen des Sports hervor: Laver, Borg, Connors, McEnroe, Becker, Edberg, Sampras oder Agassi. Diese Männer lieferten sich faszinierende Duelle, die in den Stadien weltweit tausende Zuschauer begeisterte. Und denkt man an Federer und Nadal ist das auch heute noch so. Als Amateurspieler weiß ich, wie schwer es ist, Leistung auf hohem Niveau konstant zu erbringen. Deswegen sind diese Jungs so großartige Sportler – denn beim Tennismatch gibt es keinen Raum, um sich zu verstecken oder zu verschnaufen.

2. Welches war das beste Spiel, dass Sie je gesehen haben?
Ohne Zweifel das Wimbledon Halb-Finale zwischen Björn Borg und Vitas Gerulaitis 1977. Als es schon langsam Dunkel wurde, trieben sich die Spieler immer noch gegenseitig an ihre Grenzen, bis Borg das Spiel schließlich mit 8-6 im fünften Satz gewann. Das diesjährige Wimbledon-Finale zwischen Roger und Rafa kam für mich knapp danach.

3. Welche Aufgabe haben Sie bei der ATP?
Ich bin der CEO der ATP in Europa.

Game, Set, Cook – sogar für einen guten Zweck!

Kochbücher gibt es viele. Neben jenen von Schuhbeck, Zacherl und Jamie Oliver dürfte in Zukunft jedoch der Titel “Game, Set, Cook” besonders auffallen. Schließlich bringt man den Herausgeber des Buches nicht auf Anhieb in Verbindung mit der Haute Cuisine. Die Rede ist von der ATP. Der Verband hat nun sein erstes offizielles Kochbuch vorgestellt. Im Vorfeld hatten weltweit alle Mitarbeiter der ATP die Gelegenheit, ihre Lieblingsgerichte bei der Redaktion einzureichen. Köstlichkeiten wie mexikanische Minestrone, gebackener Brie oder kreolisches Jambalaya haben es dann in den Druck geschafft. Das Ergebnis ist ein bunter Mix an internationalen Speisen, deren Zubereitung auf 40 Seiten erklärt wird.

Hier der Link zum ATP-Kochbuch: www.blurb.com

Das Beste daran: Ein Teil des Erlöses der “Game, Set, Cook”-Bücher stiftet die ATP der World Food Bank, die sich um die Versorgung hungernder Menschen kümmert. Man erhält also nicht nur neue kreative Rezepte, sondern trägt auch dazu bei, die Ernährungslage in den ärmeren Ländern zu verbessern.

Drei Fragen an… Phil Anderton

Mit dieser Interviewreihe werfen wir einen Blick hinter die Kulissen und stellen Mitarbeitern der ATP drei kurze Fragen. Dies ist der erste Teil der Reihe – und wir beginnen mit dem Chief Marketing Officer der ATP, Phil Anderton.

Phil Naderton, ATP Tour

1. Was fasziniert Sie beim Tennis?
Mich begeistert der Kampf „Eins gegen Eins“ – völlig ohne Hilfe von Dritten – und die einzigartige Kombination aus Kraft, Talent und mentaler Stärke, die nötig ist, um ein Champion zu sein.

2. Welches war das beste Match, dass Sie je gesehen haben?
Federer gegen Nadal beim Finale in Wimbledon 2008.

3. Was ist Ihre Aufgabe bei der ATP?
Als Leiter des Marketings arbeite ich daran, die ATP Tour noch bekannter zu machen und noch mehr Fans dafür zu begeistern, sich die Spiele anzusehen – live vor Ort, im Fernsehen und im Internet.

Alles Banane?

Tennis ist eine der wenigen Sportarten, die keine zeitliche Begrenzung haben. Ein Match dauert so lange wie es dauert. Und so können schon einmal 4 bis 5 Stunden vergehen, bis es heißt “Game, Set and Match”. Auf der Website der ATP gibt es hierzu ein interessantes Video, in dem Spieler wie Tursunov, Haas und Del Potro über ihre Essgewohnheiten während eines Matches sprechen. Dabei scheinen sich alle in punkto Bananen einig zu sein. Auch Bagel stehen Interessanterweise hoch im Kurs.

“Den einen oder anderen Top-Player schlagen” – Interview mit Rainer Schüttler

Wir haben mit der Nr. 35 der ATP-Weltrangliste Rainer Schüttler über sein Comeback, den Umgang mit Niederlagen und über Erfolgsfaktoren im Tennis gesprochen. Hier das komplette Interview:

Viele waren von Ihrem großartigen Erfolg, dem Erreichen des Halbfinales dieses Jahr in Wimbledon überrascht. Wie ging es Ihnen selbst damit?
Da war ich auch überrascht, und zwar sehr positiv. Mein Erfolg in Wimbledon, dem bekanntesten Tennis-Turnier weltweit, hat mir großes Selbstvertrauen gegeben und gezeigt, wie wichtig Wille und der Glaube an sich selbst sind. Der Erfolg hat mich darin bestätigt, dass ich noch viele tolle und erfolgreiche Matches spielen und mit dieser Form auch den ein oder anderen Top-Player schlagen kann.

Sie stehen aktuell auf Platz 35 der ATP Weltrangliste. Wie haben Sie es geschafft sich von Platz 94 wieder nach vorn zu spielen?
Der Erfolg in Wimbledon brachte mir natürlich einige ATP-Punkte. Aber vor allem habe ich großen Spaß am Spiel, physisch und mental geht es mir sehr gut – Voraussetzungen, mit denen ich mich Spiel für Spiel nach vorne kämpfe/gekämpft habe. Natürlich spielen hier mein Coach, meine Freunde und Familie eine sehr wichtige Rolle und geben mir tollen Rückhalt.

Wie gehen Sie mit einer Niederlage um bzw. wie verhalten Sie sich dann?

Das ist nicht so einfach für mich, da bin ich meistens mindestens einen Tag ziemlich unausstehlich. Die Vorbereitung und Konzentration des nächsten Matches erfordern dann jedoch schnell wieder meine volle Aufmerksamkeit. Positiv nach vorne schauen hilft mir, Niederlagen weg zu stecken. Eine Eigenschaft, die ich übrigens jedem Menschen rate zu lernen. [Ganzen Beitrag anzeigen →]

Das Jahr des Andy Murray

Andy Murray
Sein Sieg über Rafael Nadal im Halbfinale der US Open brachte Andy Murray zum ersten Mal in seiner Karriere ins Finale eines Grand Slam Turniers – und damit ganz nach vorn: Platz 4 im ATP Race und Platz 4 der ATP Weltrangliste. Durch die gute Position im Race wird der Schotte als einer der besten acht Spieler der Saison erstmals am Masters Cup in Shanghai (09.-16.11.2008) teilnehmen. Nachdem er dieses Jahr bereits die großen Drei – Nadal, Federer und Djokovic – geschlagen hat, sind wir gespannt, wie Murray die Situation meistern wird. Als Weltranglisten Vierter ist Murray aber vor allem eines: Der beste britische Tennis-Spieler aller Zeiten.
Foto:CC-BY Charlie Cowins