Tennis Xtreme – Part 2
Was wäre das Leben ohne Extreme, was wäre Tennis ohne Extreme – hier nun der zweite Teil unserer Reihe zu den unterschiedlichsten Rekorden um und auf dem Platz:
Meist ist ein Ballwechsel recht schnell beendet, der Gegner macht einen Fehler und der Punkt ist vergeben. Nicht so bei einem Match 1988 in Santa Barbara/Kalifornien zwischen W.Duggan und R.Kapp: Der Ball flog 6602 mal über’s Netz, was 3 Stunden und 33 Minuten dauerte und damit den längsten Ballwechsel aller Zeiten darstellt. Dass hier absichtlich versucht wurde, einen Rekord aufzustellen, liegt auf der Hand. Anders beim längsten Spiel in einem offiziellen Match: Es dauerte 31 Minuten, 37 mal durchlief das Spiel zwischen Anthony Fawcett (RHO) und Keith Glass (UK) 1975 den Einstand.
Doch jetzt zu einem Mann, dessen Bilanz erstaunlich ist. Er hält so ziemlich alle restlichen statistisch erfassten Rekorde, die es gibt – Roger Federer. Das schweizer Ausnahmetalent gewann 24 Finals auf der ATP World Tour in Folge und übertraf damit den alten Rekordhalter Björn Borg mit 12 Finals um Längen. Doch nicht nur das, Federer ist der erste ATP-Profi, der das Finale von zehn Grand Slam Turnieren in Folge erreicht hat. Bei dieser Bilanz verwundert es nicht, dass am längsten Weltranglistenerster in Folge war. Vom 2. Februar 2004 bis zum 17. August 2008 nahm Federer 237 Wochen lang die Spitzenposition der Weltrangliste ein. Dabei hat der Schweizer auch das meiste Preisgeld in der Geschichte des Profitennis gewonnen – seit 1998 erhielt er über 50 Millionen US-Dollar.
Einen Rekord kann Federer jedoch noch nicht für sich verbuchen: Die beste Jahres-Matchbilanz hält weiterhin John McEnroe. 1984 hatte er ein Sieg/Niederlage-Verhältnis von 82:3. Sicher ist es hier auch nur eine Frage der Zeit, bis Federer McEnroe übertrifft.
Tennis Xtreme, to be continued…











