The Battle for London: All Eyes on Paris
Das Rennen um die letzten noch offenen Startplätze für die ATP World Tour Finals geht auf die Zielgerade. Insgesamt sieben Spieler dürfen sich noch berechtigte Hoffnung auf einen der zwei verbliebenen Plätze im Achterfeld des Saisonfinals machen. Bereits qualifiziert sind Roger Federer, Rafael Nadal, Novak Djokovic, Andy Murray, Juan Martin Del Potro und Andy Roddick. Die World Tour Finals lösen in diesem Jahr den seit 1999 ausgetragenen Tennis Masters Cup ab, der seinersetis Nachfolger der ATP-Weltmeisterschaft war. Das Turnier wird vom 22.-29. November in der Londoner O2 Arena ausgetragen.
Der entscheidende Showdown für die Qualifikation findet von diesem Montag an beim BNP Paribas Masters in Paris statt – dem letzten Turnier der regulären Saison. Die besten Chancen, zu den bereits Qualifizierten zu stoßen, haben Nikolay Davydenko und Fernando Verdasco, die mit dem Erreichen des Semifinals bzw. Finals ganz sicher dabei wären. Aber auch bei einem frühen Aus stünden ihre Chancen äußerst gut. Die in der Weltrangliste folgenden Robin Soderling und Fernando Gonzales müssten schon das Finale erreichen, um überhaupt noch eine Chance zu haben. Für Jo-Wilfried Tsonga, Radek Stepanek und Marin Cilic führt der Weg nach London gar nur über einen Turniersieg. Stepanek und Cilic wären jedoch sogar als Sieger raus, sollte Verdasco die zweite Runde erreichen.
Wie es sich mit der World Tour Finals-Arithmetik genau verhält, hat das ATP-Statistik-Team um Greg Sharko in einer Tabelle zusammengefasst:

In der Doppel-Konkurrenz kämpfen noch sechs Teams um vier verbliebene Startplätze. Auch das Doppel Knowle/Melzer hätte noch eine kleine Chance, sich zu qualifizieren – die Österreichischer versuchen es aber gar nicht erst und treten in Paris nicht an.



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